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FDP Glückstadt besucht "Grevenkoper Pute"

Kurz vor der Umstrukturierung gewannen Mitglieder der FDP Glückstadt einen spannenden Einblick in den überregional bekannten, Betrieb von Familie Klüver "Grevenkoper Pute". Gemeinsam mit Geschäftsführer Timm Klüver hatten die liberalen Politiker die verschiedenen Bereiche des Unternehmens kennengelernt – von der Putenhaltung über die Produktion der Fleischwaren bis hin zur Vermarktung.

Von der FDP: (von links) Guido Nedden, Björn Mietzner, Katharina Wilke und Stefan Goronczy. Timm Klüver (2. von rechts), Geschäftsführer.

Alles total hygienisch! In Schutzkleidung führte Chef Timm Klüver (2. von rechts) die Besucher durch seinen Betrieb. Mit von der FDP Glückstadt waren dabei: (von links) Guido Nedden, Björn Mietzner, Katharina Wilke sowie Ortsvorsitzender Stefan Goronczy. (Foto: privat)

Besonders beeindruckend: Bei der „Grevenkoper Pute“ wird die gesamte Wertschöpfungskette unter einem Dach gedacht und umgesetzt. Eine eigentlich gut gebaute und laufende Kreislaufwirtschaft - von der Haltung und Aufzucht bis hin zur Schlachtung und Produktion sowie Verkauf der köstlichen Putenfleischwaren. Timm Klüver erklärte als Geschäftsführer, dass nach 3 überstandenen Geflügelpesten (mit notwendiger Schlachtung und Vernichtung der Tiere) der Betrieb umstrukturiert werden müsse. In einem Pressebericht erklärte Klüver: „Das möchte kein Tierhalter erleben, was (nach Geflügelpest) dann kommt - mit Töten und Reinigen und Leerstand.Dazu der Papierkram. Auflagen, welche Handelskunden wir beliefern dürfen, welche nicht und mit welchen Waren. Und dann die Anspannung. Man kommt in den Stall, hört ein Schnupfen und denkt: ‚Oh, Gott, nicht schon wieder.‘ “ Außerdem werden die Betriebe in Schleswig-Holstein im Seuchenfall finanziell nicht so gut unterstützt wie in anderen Bundesländern. 

Unter dem Motto „Unkonventionell – Gut für Mensch und Tier“ setzt der Betrieb auf nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungen und stellt sich nun weiterhin neuen Herausforderungen. Die „Grevenkoper Pute“ wird bleiben, das heißt: die ganze Produktion an Räucher- und Wurstwaren und der Hofladen. Abgesehen von der Putenhaltung und Schlachtung bleibt alles bestehen. Die gesamte Artikelvielfalt, das gesamte Sortiment bleiben erhalten - auch die Frischfleischspezialitäten. Beliefert werden weiterhin Wochenmarkthändler, Groß- und Einzelhandel, Feinkostgeschäfte und Großküchen. Das sind rund 120 Handelspartner.

Im Abschlussgespräch mit schmackhaften Kostproben der Putenspezialitäten wurde noch einmal deutlich, wie wichtig Unternehmergeist, Innovation und gute Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen mittelständischen Betrieb sind. Genau solche Einblicke vor Ort sind für die Glückstädter Liberalen besonders wertvoll: zuhören, verstehen, diskutieren und gemeinsam nach Lösungen suchen.