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13.04.2010

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Liberales Wahlprogramm

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Kommunalwahlprogramm

Liberale Politik ist gut für Glückstadt

Die FDP will die Lebensqualität der Bürger und die Zukunftsfähigkeit unserer Heimatstadt verbessern. Dafür setzen wir Liberale auf das Engagement und die Leistungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Wir sehen uns als Partner aller, die sich für unsere schöne Elbestadt engagieren.

Wir Liberalen wollen, dass sich mehr Menschen für Glückstadt als Arbeits- und Wohnregion entscheiden und mehr Unternehmen hier investieren. Dafür wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit Glückstadts in der Metropolregion Hamburg verbessern. Unser Ziel ist die Sicherung bestehender, wettbewerbsfähiger und Schaffung neuer qualifizierter Arbeitsplätze. Die Bewahrung unserer Natur- und Kulturlandschaft sowie der Klimaschutz stehen dazu nicht im Gegensatz. Vielmehr setzen wir auf einen vernünftigen Ausgleich.

Wir Liberalen wollen das Fundament unseres Gemeinwesens – die Familien mit Kindern – stärken. Eltern brauchen Freiheit und zugleich Sicherheit, Kinder und Jugendliche zudem mehr Chancen. Die Kommunalpolitik muss dafür die Rahmenbedingungen schaffen. Eltern werden nur mit guten Betreuungsangeboten und verlässlichen Arbeitsbedingungen, Kinder und Jugendliche nur mit guter Ausbildung ihren unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft leisten können. Hierin sehen wir einen Schwerpunkt unserer Politik.

Deshalb fordern wir Liberalen eine mutige Investitionspolitik für Familien mit Kindern, für Jugendliche und deren Ausbildung und für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um die Grundlagen unserer Gesellschaft zu stärken. Damit schaffen wir Raum für mehr Eigeninitiative.

Die FDP will Glückstadt im Wettbewerb der Regionen
stärken und familienfreundlicher machen.
Wir Liberalen bitten Sie daher am 25. Mai um Ihre Stimme.


Arbeit, Wirtschaft und Verkehr
 

Wir Liberalen wollen ...

… die touristische Entwicklung Glückstadts vorantreiben. Touristen besuchen Glückstadt auch wegen des historischen Stadtbilds. Dieses zu pflegen und zu fördern, bleibt eine vorrangige Aufgabe. Deshalb fordert die FDP, dass bei der Gestaltung des Hafens, insbesondere des Hafenkopfs, das historische Stadtbild erhalten bleibt und noch besser zur Geltung kommt. Der Platz am Hafenkopf soll für Kultur- und Festveranstaltungen genutzt werden.

… das Marineviertel für die Realisierung einer Großinvestition vorhalten. Wir lassen Investoren Raum, groß angelegte Vorhaben in Glückstadt zu verwirklichen. Wir legen dabei Wert auf nachhaltige, zukunftsorientierte und städteplanerisch sinnvolle Konzepte. Bis zur erfolgreichen Vermarktung wollen wir zeitweise Ersatznutzungen zum Erhalt der Gebäude zulassen.

… die bessere Bahnanbindung Glückstadts an Hamburg. Pendler sind wichtig für unsere Stadt. Unser Ziel ist es, heimische Pendler zu halten und Menschen aus dem Inneren der Metropolregion für Glückstadt zu gewinnen. Deshalb fordert die FDP die Einbindung des Bahnhofs in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) wodurch sich die Wegekosten der Pendler erheblich verringern würden. Die Verbindungen – vor allem zum Hauptbahnhof – sollen zu Zeiten des Berufsverkehrs ausgebaut werden.

… die öffentlichen Fördermittel der Europäischen Union, des Bundes und des Landes zusammen mit kommunalen Geldern für eine Verbesserung der Infrastruktur für den Tourismus und die mittelständische Wirtschaft einsetzen. Wir wollen Investitionen fördern, die die lokale Wirtschaft stärken.

…, dass im Falle der Vertiefung der Elbe die Maßnahme umweltverträglich sein muss. Hamburg muss die Verantwortung für Folgewirkungen der Vertiefung gegenüber den Anrainern tragen. Viele Glückstädter finden Arbeit in der Logistik- und Hafenwirtschaft der Hansestadt. Wir setzten uns für eine Wahrung der Interessen aller, die von der Elbvertiefung betroffen sind, besonders der Landwirtschaft und der Gartenbaubetriebe ein.

... einen zügigen Baubeginn für die A20 und das Tunnelbauwerk bei Glückstadt.

…, dass Glückstadt Standort für die Tunnelverwaltung und –sicherung wird.

… im Zuge des Baus der A20 eine sinnvolle Verkehrsführung um Glückstadt herum, um der Innenstadt das erhöhte Verkehrsaufkommen zu ersparen.

… darauf hinwirken, dass in Glückstadt eine Vernetzung der kulturellen Einrichtungen von Galerien, Museen, Volkshochschule und privaten Initiativen stattfindet. Für die Museen halten wir eine Kooperation mit anderen Einrichtungen im Kreis für sinnvoll, um die Kosteneffizienz zu steigern und deren Bestand besser zu sichern.

 


Familien, Kinder und Jugend
 

Wir Liberalen wollen ...

… eine nachfragegerechte und verlässliche Versorgung mit Kindergärten und Kinderkrippen, die ihren Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag wirksam erfüllen. Für die erhöhte Nachfrage nach Vormittagsplätzen in der Kinderbetreuung ist ein Angebot zu schaffen.

… eine wirkliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexiblere Kindergartenöffnungszeiten. Die Eltern müssen sich darauf verlassen können, ihre Kinder auch zu früher oder später Tageszeit gut betreut zu wissen. Deshalb fordern wir, dass Betreuungsangebote flexibel und familiengerecht sind.

… die Unterstützung von anderen Betreuungsformen wie der von Tagesmüttern und Spielkreisen als gleichrangige Alternative. Dazu gehört auch die Befreiung privater Initiativen und betrieblicher Kindergärten von Bürokratie und überzogener Reglementierung.

… die Teilhabe von Jugendlichen in sie betreffenden kommunalen Entscheidungsprozessen und –gremien.

... in der Jugendpolitik unseren Schwerpunkt auf die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in den Vereinen legen. Wir meinen, dass das Ehrenamt einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft verdient hat. Insbesondere die Sportvereine leben dieses Konzept.

…, dass mehr Familien nach Glückstadt ziehen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, die Preise für die Bauplätze im Tegelgrund deutlich abzusenken. Wir stellen uns auf den Wettbewerb mit anderen Baugebieten ein und wollen die Bauplätze zügig vermarkten.

 


Schule und Bildung
 

Wir Liberalen wollen ...

… Halb- und Ganztagsbetreuung an den Grund- und weiterführenden Schulen weiter ausbauen und vorhandene Angebote wie z. B. Hausaufgabenhilfe verbessern. So werden die Chancen der Kinder gesteigert und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht.

... im Rahmen dieser Betreuung die sportlichen Aktivitäten der Jugendlichen an den Schulen ausweiten. Die einheitliche Leitung und Konzentration der Glückstädter Schulen eröffnen dafür ebenso Spielräume wie die Unterstützung engagierter Eltern.

… dass das Dethlefsengymnasium in seiner jetzigen Form erhalten bleibt. Wir lehnen die Aufgabe des Glückstädter Gymnasiums zugunsten einer Gemeinschaftsschule ab. Das Dethlefsengymnasium soll in der Trägerschaft des Kreises Steinburg bleiben.

... Initiativen der Eltern unterstützen, die Qualität der Lehre zu verbessern. Deshalb sollen die Schulgebäude von diesen Initiativen, gesellschaftlichen Gruppen und der Volkshochschule außerhalb der Unterrichtszeiten genutzt werden können.

... die Ausstattung in den Schulen – insbesondere mit Informations- und Kommunikationstechnologie – verbessern. Unsere Kinder sollen frühzeitig und spielend den Umgang mit modernen Medien lernen, die in der Arbeitswelt unumgänglich sind. Für diese Aufgabe wollen wir auch die Wirtschaft über Stiftungen und Sponsoring gewinnen.

… darauf hinwirken, dass in Glückstadt eine Vernetzung der kulturellen Einrichtungen von Galerien, Museen, Volkshochschule und privaten Initiativen stattfindet. Für die Museen halten wir eine Kooperation mit anderen Einrichtungen im Kreis für sinnvoll, um die Kosteneffizienz zu steigern und deren Bestand besser zu sichern.

 


Sozialpolitik und Senioren
 

Wir Liberalen wollen ...

... den Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe zur Leitlinie der Sozialpolitik machen. Dieses Prinzip versetzt das Individuum in die Lage, sich möglichst aus eigener Kraft aus einer schwierigen Lage zu befreien. Dennoch dürfen Schwächere nicht fallen gelassen und von der Teilhabe am sozialen und auch kulturellen Leben abgeschnitten werden.

... die ehrenamtlich Tätigen auch in der Gleichstellungspolitik stärken. Die Gleichstellungspolitik darf keine reine Frauenpolitik sein, sondern eine Politik, die allen Menschen und Generationen – insbesondere Familien – gerecht wird.

… mehr Barrierefreiheit in Stadt und Land, um die Ausgrenzung Mobilitätseingeschränkter zu mindern. Öffentliche Gebäude und Gehwege müssen so beschaffen sein, dass sie jeden, ob zu Fuß, mit Gehhilfen, mit Kinderwagen oder mit Rollstühlen, zugänglich sind.

… eine nachfragegerechte und verlässliche Versorgung mit Seniorentagesstätten, die ihren Betreuungsauftrag wirksam erfüllen. Familien sollen sich auf die gute Betreuung ihrer Angehörigen am Tage verlassen können, wenn sie selbst aus Berufsgründen unterwegs sind.

 


Natur- und Umweltschutz
 

Wir Liberalen wollen ...

… einen vernünftigen Ausgleich der Interessen zwischen Tourismus und Naturschutz. Unsere Kultur- und Naturlandschaft ist ein wichtiger Aktivposten. Sie bietet Raum für Erholung.

…, dass Parks und Grünanlagen, aber auch Schulhöfe naturnah gestaltet werden. Dazu gehört für uns die Begrünung mit einheimischen Pflanzen.

 


Verwaltung und Finanzen
 

Wir Liberalen wollen ...

… keine aufgezwungene Kreisfusion. Solange der Kreis Steinburg die Verwaltung für seine Bürger wirkungsvoll betreiben kann, besteht keine Notwendigkeit einer Kreisfusion. Eine Kreisfusion würde unweigerlich zu einer um mindestens 350.000 € jährlich höheren Kreisumlage führen und die finanziellen Spielräume Glückstadts erheblich einschränken.

... freiwillige Zusammenarbeit von kommunalen Verwaltungen im Raum Glückstadt. Nach dem erfolgreichen Zusammenschluss der Amtsverwaltungen Horst und Herzhorn sowie Kellinghusens mit seinem Umland fordern wir dies auch für Glückstadt. Wir wollen auf diesem Kooperationsweg Geld einsparen, dass für die wirklich wichtigen Aufgaben – Bildung und die Förderung von Familien mit Kindern – verwendet werden soll.

... eine schlanke Verwaltung. Dienstleistungen, die auch von Privaten im Auftrag der öffentlichen Hand erbracht werden können, sollen auch von diesen ausgeführt werden.

... eine Verwaltung, die kundenfreundliche Öffnungszeiten anbietet. Es muss Arbeitnehmern möglich sein, Behördengänge vor oder nach ihrer eigenen Arbeit zu erledigen oder diese per Internet abzuwickeln. Wir wollen eine Verwaltung, die ihre Bürgernähe mit einem wirksamen Beschwerdemanagement unter Beweis stellt.

… eine konsequente Aufgabenkritik und den Rückzug der Stadt aus den Bereichen, die private Unternehmen besser erfüllen können. Aufgabe der öffentlichen Hand sind vor allem Investitionen in die Infrastruktur. Unsere Politik zielt darauf, das öffentliche Vermögen in der Stadt effizienter einzusetzen.

... eine solide Finanzpolitik betreiben. Unsere Politik ist aber keine, die jegliche Kreditaufnahme scheut. Für wirtschaftlich sinnvolle Investitionen können und dürfen Kredite aufgenommen werden.

Verehrte Wählerinnen und Wähler, wir bitten Sie um Ihre Stimme bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2008, damit wir Liberalen die Zukunft Glückstadts im Sinne dieses Programms aktiv mitgestalten
und die Herausforderungen unserer Zeit annehmen können.

FDP-Treff
Für alle Interessierten!

Am 1. Montag im Monat,
ab 19:00 Uhr
in der Gaststätte Raumann

 

Die
Ortsvorstandssitzung
findet
 jeweils am 1. Montag
 im Quartal,
um 19:30 Uhr statt.

 

 

 

 

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